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Johannes Paehr c4354c0441 init
2025-10-18 15:35:31 +02:00

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Inhaltsverzeichnis
1
Die Sinne - unsere Fenster zur Welt..........................
1
1.1 Wahrnehmung findet im Gehirn statt........................................................................ 2
1.1.1 Gefangen in der Maskenwelt......................................................................................... 2
1.1.2 Das Gehirn, das rätselhafte Organ der Wahrnehmung................................................ 2
1.2 Wie kommt die Welt in unseren Kopf?......................................................................... 4
1.2.1 Von der Sinneszelle zur Wahrnehmung........................................................................ 4
1.2.2 Wahrnehmung ist ein Urteilsakt des Gehirns............................................................... 5
1.3 Sinneswelten................................................................................................................. 6
1.3.1 Sinneswelt, die erste!.................................................................................................... 6
1.3.2 Sinneswelt, die zweite!................................................................................................. 7
1.3.3 Sinneswelt, die dritte!.................................................................................................. 9
1.4 Vom Sinn der Sinne....................................................................................................... 9
2 2.1 2.1.1 2.2 2.2.1 2.2.2 2.2.3 2.2.4
2.2.5 2.2.6 2.3
2.3.1 2.3.2
Die Evolution der Sinne................................................................................... 11 Die Sinne des Menschen und wie er dazu kam.......................................................... 12 Wie viele Sinne hat der Mensch?.................................................................................. 12 Die Evolution der Sinne............................................................................................... 14 Die Evolution ist der Motor für die Weiterentwicklung des Lebens.............................. 14 Das Prinzip der Zucht - die künstliche Auswahl.......................................................... 16 Das Prinzip der Evolution - die natürliche Auslese....................................................... 17 Die Eigenschaften unserer Sinnessysteme und die Verarbeitungsstrategien unseres Gehirns sind ein Produkt der Evolution.......................................................... 20 Kinder der Evolution...................................................................................................... 24 „Wer hat's erfunden?".................................................................................................... 26 Jeder auf seine Art - die Leistungen unserer Sinne sind höchst unterschiedlich............................................................................................................ 27 Zwei Sinne im Vergleich............................................................................................... 27 Vom Sinnesreiz zum Verhalten..................................................................................... 29 Weiterführende Literatur............................................................................................. 31
3 3.1 3.2 3.2.1 3.2.2 3.2.3 3.2.4 3.3
3.3.1 3.3.2
3.3.3 3.4
Die Sprache der Nervenzellen - und wie man sie versteht....................... 33 Labor eines Neurowissenschaftlers............................................................................. 35 Labor 1: Die wunderbare Welt der Nervenzelle......................................................... 37 Nervenzellen sind die Funktionseinheiten des Gehirns............................................... 37 Aufbau einer Nervenzelle............................................................................................. 37 Was macht die Nervenzelle zur Nervenzelle?............................................................... 40 Warum können Nervenzellen Signale übertragen?..................................................... 44 Labor 2: Von Ionen und Membranen - wie Nervenzellen eine elektrische Spannung aufbauen.................................................................................................... 45 Ionen sind die Grundlage für elektrische Signale inNervenzellen............................... 45 lonenpumpen bauen Unterschiede zwischen dem Inneren der Zelle und ihrer Umgebung auf.............................................................................................................. 47 lonenkanäle sind elektrische Schalter in der Zellmembran.......................................... 48 Labor 3: Aktionspotenziale sind die Sprache unseres Nervensystems.................... 51
VI
Inhaltsverzeichnis
3.4.1 3.4.2 3.5 3.5.1 3.6 3.6.1
3.6.2 3.6.3
Die Membranspannung spiegelt die Aktivität einer Nervenzelle wider........................ 51
Aktionspotenziale leiten Signale über lange Strecken................................................. 52
Labor 4: Wie Nervenzellen Information austauschen................................................. 58
Synapsen übertragen die Information chemisch......................................................... 58
Labor 5: Wie man mit Nervenzellen einen Hochleistungsrechner baut.................... 61
Die Grundlagen des neuronalen Rechnens: Konvergenz und Divergenz,
Erregung und Hemmung.............................................................................................. 61
Der Rechner in der Nervenzelle....................................................................
64
Die schreckhafte Maus oder die Rückwärtshemmung alsNotbremse.......................... 66
Weiterführende Literatur.............................................................................................. 67
4 4.1 4.1.1 4.1.2 4.1.3
4.1.4
4.2 4.2.1 4.3 4.3.1
4.4 4.4.1 4.4.2 4.4.3
Von der Sinneszelle zum Gehirn..................................................................... 69 Vom Reiz zum elektrischen Signal - die Signalwandlung.......................................... 70 Eine komplizierte Aufgabe............................................................................................ 70 Sinneszellen besitzen ein spezialisiertes Außensegment............................................. 70 Die einfachste Art der Signalwandlung: Rezeptor und lonenkanal sind in einem Protein zusammengefasst.................................................................................. 71 Signalwandlung mit dem Baukastensystem - die G-Protein-gekoppelte Signalkaskade................................................................................................................. 72 Adaptation.................................................................................................................... 76 Sinneszellen passen sich an die Umgebung an - sie adaptieren.................................. 76 Codierung der Sinnesinformation............................................................................... 77 Sinnesreize werden in der Abfolge von Aktionspotenzialen codiert und an das Gehirn geschickt..................................................................................................... 77 Die geordnete Verschaltung der Sinnesinformation................................................. 78 Ordnung im Strom der Sinnesinformation................................................................... 78 Ordnung auf höchster Ebene - die topografische Abbildung..................................... 81 Die Sinnesinformation wird gefiltert............................................................................. 81 Weiterführende Literatur.............................................................................................. 82
5
Schmecken......................................................................................................... 83
5.1 Vom Sinn des Schmeckens........................................................................................... 84
5.2 Geschmackszellen überprüfen die Nahrung.............................................................. 86
5.3 Sauer und salzig: lonenkanäle auf der Zunge............................................................ 86
5.4 Bittere Gifte.................................................................................................................. 91
5.5 Köstlicher Geschmack: Süß und umami....................................................................... 94
5.6 Der „Scharfgeschmack" ist eigentlich ein Schmerzreiz............................................. 96
5.7 Die Geschmacksempfindung....................................................................................... 98
5.8 Andere Lösungen.......................................................................................................... 99
Weiterführende Literatur................................................................................................100
6
Riechen................................................................................................................. 101
6.1 Die Vielfalt der Gerüche ist grenzenlos........................................................................ 102
6.2 Riechzellen in der Nase delektieren Duftstoffe........................................................... 103
6.3 Im Gehirn entstehen Geruchsbilder..............................................................................110
6.4 Bleib jung! Das Riechsystem erneuert sich selbst........................................................112
6.5 Das Riechen mit Zilien................................................................................................... 112
VII Inhaltsverzeichnis
6.6 Pheromone organisieren das Sozialleben...................................................................114 6.7 Was uns an Gerüchen interessiert.................................................................................119 6.8 Leben, ohne zu riechen................................................................................................. 123
Weiterführende Literatur................................................................................................123
7 Sehen.....................................................................................................................125 7.1 Augen auf - und dann?.................................................................................................128 7.1.1 Ball, Satz und Sieg!......................................................................................................... 128 7.1.2 Betrachten wir die Sache mit dem Sehen mal bei Licht.................................................128 7.1.3 Was wir in diesem Kapitel sehen werden........................................................................130 7.1.4 Was ist eigentlich Licht?................................................................................................. 131 7.2 Das Auge..........................................................................................................................132 7.2.1 „Ich seh dir in die Augen, Kleines!"..................................................................................132 7.2.2 Auf den ersten Blick ähnelt unser Auge einer Kamera....................................................134 7.2.3 Nur im winzigen Zentrum unseres Bildfeldes sehen wir wirklich scharf........................137 7.2.4 Die Verteilung der Photorezeptoren erfolgt als Anpassung an die Lebensweise........ 142 7.2.5 Wer hat die schärfsten Augen?.......................................................................................143 7.3 Wie unsere Photorezeptoren Licht in die Sprache des Nervensystems
übersetzen - die Phototransduktion............................................................................146 7.3.1 Das Außensegment ist die lichtempfindliche Antenne des Photorezeptors...............146 7.3.2 Der erste Schritt beim Sehen: Ein Farbstoffmolekül im Photorezeptor absorbiert
das Lichtquant................................................................................................................148 7.3.3 Die elektrische Lichtantwort unserer Photorezeptoren ist außergewöhnlich............. 149 7.3.4 Unsere Photorezeptoren - die etwas anderen Zellen....................................................151 7.3.5 Ein Stäbchen kann zwar auf ein Lichtquant reagieren, wahrnehmen können
wir ein einzelnes Lichtquant aber nicht..........................................................................154 7.3.6 Besser als jeder fotografische Film: Die Anpassungsleistung der Netzhaut...................154 7.3.7 Immer in Bewegung bleiben - wie Mikrosakkaden unsere Wahrnehmung
stabilisieren.....................................................................................................................157 7.4 Farbensehen...................................................................................................................158 7.4.1 Drei Sehpigmente in den Zapfen ermöglichen uns das Farbensehen........................... 158 7.4.2 Die trichromatische Theorie der Farbwahrnehmung......................................................162 7.4.3 Farbsehstörungen...........................................................................................................162 7.4.4 Die Evolution des Farbensehens......................................................................................163 7.5 Die Retina - der Rechner im Auge................................................................................. 166 7.5.1 Die Netzhaut besteht nicht nur aus Photorezeptoren.................................................... 166 7.5.2 Die Information wird im retinalen Netzwerk weiterverarbeitet..................................... 167 7.5.3 Die Sprache der Ganglienzellen......................................................................................169 7.5.4 Vorteil eins: Objekttrennung durch Kontrastverschärfung!............................................171 7.5.5 Vorteil zwei: Die Informationsflut wird reduziert............................................................ 173 7.5.6 Vorteil drei: Unabhängig werden von der Beleuchtung.................................................174 7.5.7 Wie die Antwort im Zentrum des rezeptiven Feldes erzeugt wird................................ 178 7.5.8 Wie die Retina durch laterale Hemmung rezeptive Felder erzeugt.............................. 178 7.5.9 Ganglienzellen sind neuronale Filter...............................................................................180 7.5.10 Auf ins Gehirn!.................................................................................................................184 7.6 Eine Reise durch das Sehsystem.....................................................................................184 7.6.1 Von der Retina bis zur primären Sehrinde.......................................................................184 7.6.2 Die Sehrinde ist hochorganisiert....................................................................................187
VIII Inhaltsverzeichnis
7.6.3
7.6.4 7.6.5 7.6.6 7.6.7 7.6.8
Die meisten rezeptiven Felder in der primären Sehrinde reagieren auf Kanten und Linien........................................................................................................................188 Jenseits der primären Sehrinde......................................................................................192 Der dorsale Pfad: Die Wo-wie-wohin-Bahn.....................................................................193 Der ventrale Pfad: die Was-Bahn......................................................................................194 Wo, bitte, geht's zur Großmutterzelle?............................................................................196 Andere Lösungen: Komplexaugen...................................................................................198 Weiterführende Literatur................................................................................................201
8 8.1 8.2 8.2.1 8.2.2 8.3 8.3.1 8.3.2 8.3.3 8.3.4 8.3.5 8.3.6 8.4 8.4.1 8.4.2 8.4.3 8.5 8.5.1 8.5.2 8.5.3 8.6
Hören.................................................................................................................... 203 Bei Nacht im Kreidewald................................................................................................204 Schall hören....................................................................................................................205 Von der Schallquelle in das Ohr......................................................................................205 Die Vielfalt des Hörens: Töne, Klänge, Geräusche...........................................................207 Cochlea - die tonotope Hörschnecke............................................................................ 208 Resonanz und Wanderwellen.........................................................................................208 Aufbau der Cochlea........................................................................................................209 Der Verstärker des Corti-Organs......................................................................................211 Innere Haarzellen - empfindlicher geht es nicht.............................................................213 Die mechanoelektrische Transduktion............................................................................217 Haarzellen übertragen ihr Signal auf Nervenfasern........................................................219 Unsere Hörwelt...............................................................................................................221 Schallortung....................................................................................................................221 Die Wahrnehmung von Sprache......................................................................................225 Musik - der direkte Weg zur Emotion............................................................................. 229 Die Hörwelt der anderen: Echoortung..........................................................................232 „Sehen mit den Ohren"...................................................................................................232 Die Kunst der Echoortung..............................................................................................234 Angewandte Physik - die Fledermaus nutzt den Dopplereffekt................................... 238 Andere Lösungen: Mit den Knochen hören..................................................................240 Weiterführende Literatur................................................................................................243
9 9.1 9.2 9.3 9.3.1 9.3.2 9.4 9.4.1 9.4.2
Orientierung und Navigation............................................................................245 Wo bin ich?......................................................................................................................246 Die Orientierung an chemischen Signalen................................................................... 247 Visuelle Orientierung.....................................................................................................250 Sonne und Polarstern dienen als Orientierungshilfe......................................................250 Die Detektion von polarisiertem Licht............................................................................252 Der magnetische Kartensinn.........................................................................................255 Das Magnetfeld der Erde................................................................................................. 255 Magnetsinn bei Vögeln...................................................................................................259 Weiterführende Literatur................................................................................................266
10 Tasten und Fühlen........................................................................................................267 10.1 Unsere Haut....................................................................................................................268 10.2 Tasthaare.........................................................................................................................271 10.3 Schmerz - Warnung und Leid........................................................................................273
IX Inhaltsverzeichnis
10.4 Kälte, Wärme, Infrarot....................................................................................................283 Weiterführende Literatur...............................................................................................287
11
Unsere Innenwelt...............................................................................................289
11.1 Regelkreise organisieren den Körper...........................................................................290
11.2 Muskelspindeln..............................................................................................................292
11.3 Der Gleichgewichtssinn................................................................................................ 293
11.4 Ausleuchtung der Innenwelt: Die Endorezeptoren.....................................................296
Weiterführende Literatur...............................................................................................299
12 Wahrnehmung....................................................................................................301 12.1 Was ist Wahrnehmung?.................................................................................................303 12.1.1 Der erste Schritt: Wahrnehmung ist indirekt - unser Gehirn muss die Umwelt
deshalb rekonstruieren...................................................................................................304 12.1.2 Der zweite Schritt zur Wahrnehmung: Die Rekonstruktion unserer Umwelt
erfolgt nicht „wertfrei" - unser Gehirn stellt eine Hypothese über die Umwelt auf.... 305 12.2 Prinzipien der Objekterkennung................................................................................. 308 12.2.1 Das Gehirn nutzt zur Wahrnehmung von Objekten einfache Prinzipien....................... 308 12.3 Trennung von Objekt und Hintergrund........................................................................313 12.3.1 Unser Gehirn „übertreibt" beim Trennen von Objekt und Hintergrund..........................313 12.3.2 Wettstreit der Strategien.................................................................................................314 12.3.3 Scheinkonturen - wir sehen etwas, das gar nicht ist......................................................315 12.4 Wahrnehmung von Bewegung.................................................................................... 316 12.4.1 Bewegung ist einer der wichtigsten Parameter in einer belebten Umwelt.................... 316 12.4.2 Wer bewegt sich - du oder ich?.....................................................................................317 12.5 Wahrnehmung von Tiefe............................................................................................... 320 12.5.1 Wie erzeugt unser Gehirn eine dreidimensionale Wahrnehmung aus einem
zweidimensionalen Retinabild?..................................................................................... 320 12.5.2 Auch ein zweidimensionales Bild kann Tiefeninformation enthalten............................ 320 12.5.3 Erst das Sehen mit zwei Augen erlaubt die optimale Tiefenwahrnehmung.................. 321 12.5.4 Die Wunderwelt des Stereogramms.............................................................................. 323 12.5.5 Zufallspunktbilder - Tiefe aus dem Rauschen...............................................................325 12.5.6 Das Pulfrich-Pendel - oder: Täuschung ist die Wahrnehmung einer falschen
Hypothese.......................................................................................................................326 12.6 Wahrnehmung von Größe............................................................................................329 12.6.1 Das Prinzip der Größenkonstanz - damit aus Riesen keine Zwerge werden.............. 329 12.6.2 Wenn Kugeln wachsen und schrumpfen - Größenkonstanz beim Pulfrich-Pendel.... 332 12.7 Wettstreit der Sinne, Körpertausch, Magie und andere Illusionen............................333 12.7.1 Das Gehirn sucht aktiv nach Information........................................................................333 12.7.2 Wahrnehmung ist ein Erinnerungsprozess.................................................................... 334 12.7.3 Zur lückenlosen, geordneten Wahrnehmung muss das Gehirn unser
Zeitempfinden bei der Wahrnehmung manipulieren....................................................335 12.7.4 Unser Gedächtnis ist die tragende Säule unserer Wahrnehmung................................. 336 12.7.5 „Blinde hören besser als Sehende" - Mythos oder Wirklichkeit?................................... 339 12.7.6 Ist die Wahrnehmung des eigenen Körpers auch nur ein Konstrukt
unseres Gehirns?.............................................................................................................340 12.7.7 Wahrnehmung ist abhängig von unserer Aufmerksamkeit........................................... 341
X
Inhaltsverzeichnis
12.7.8 Selektive Aufmerksamkeit führt zur Blindheit für andere Reize...................................343 12.7.9 Aufmerksamkeit verändert die Physiologie des Gehirns.............................................344 12.7.10 Wahrnehmungsexperten der besonderen Art.............................................................. 346 12.7.11 Im Gleichschritt zur Wahrnehmung............................................................................... 347 12.7.12 Was wir von Patienten mit Wahrnehmungsstörungenlernen können..........................349
Weiterführende Literatur.............................................................................................. 351
13
Anhang...............................................................................................................353
13.1 Herstellung von Masken..............................................................................................354
13.2 Die versteckte Maus....................................................................................................354
13.3 Die Täuschung nach Koffka......................................................................................... 355
13.4 Suchbilder......................................................................................................................355
13.5 Gedankenlesen aus der Ferne......................................................................................355
Serviceteil Glossar............................................................................................................................362 Stichwortverzeichnis......................................................................................................371